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Neubau/Innenentwicklung Hard- und FliederstraßeVorstellung der Ergebnisse Mehrfachbeauftragung Hard/Flieder Innenentwicklung unter Neubau Mitgliederversammlung Bild: Susanne Gehrmann-Röhm Alles im Lot bei der Wohnungsbaugesellschaft in Gottmadingen, wie bei der Mitgliederversammlung deutlich wurde. Im Bild (vorn, von links) Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Klinger, Joachim Blatter (nebenamtlicher Vorstand), Vera Federer (hauptamtlicher Vorstand) und Silvia Kupprion (Aufsichtsrat) sowie (hinten, von links) die Aufsichtsräte Bernd Schöffling, Wolfgang Graf, Axel Hauser, Jürgen Stille und Luigi De Felice. Die Nachfrage nach Wohnungen ist nach wie vor groß. Ein großes Projekt der Zukunft ist die Bebauung im Innenhof der Flieder- und Hardstraße, wo ab dem Herbst ein Großteil Wohnungen mit Mietpreisbindung gebaut werden soll. Bei der Mitgliederversammlung berichteten Vera Federer (hauptamtlicher Vorstand) und Joachim Blatter (nebenamtlicher Vorstand) über ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr 2017 und eine positive Situation bei den Finanzen. [f|WBG will Modernisierungsrückstau abbauen] Ein Meilenstein im letzten Jahr war die Fertigstellung des Gebäudes im Kornblumenweg 33 mit acht Wohnungen auf 541 Quadratmetern Wohnfläche sowie mit 16 Stellplätzen. Doch auch die Modernisierungen des Bestands gehen weiter. Die Modernisierung der Häuser im Inneren Flassental 13 bis 19 war ein Schwerpunkt im Jahr 2017. "Wir haben aber nach wie vor einen hohen Modernisierungsrückstau", sagte Federer. [f| Ohne Mieterhöhungen keine Modernisierungen] Um sanieren zu können, müsse man die Mieten regelmäßig erhöhen. Wegen der hohen Baukosten wisse man am Jahresbeginn oft nicht, was eine Maßnahme am Ende kosten wird. 2017 hatte die WBG die Mieten um 13 Cent pro Quadratmeter erhöht. 2018/19 geht es mit Modernisierungen in der Roseneggstraße 27 bis 31 sowie 24 bis 26 weiter. Joachim Blatter berichtete von einer sehr guten Kapitalstruktur. "Wir haben 33,1 Prozent Eigenkapital, was eine leichte Verbesserung gegenüber dem Jahr 2016 ist", so Blatter. Der Jahresüberschuss sei mit 204 000 Euro ordentlich. Die Eigenkapitalquote werde sich aber voraussichtlich um die Hälfte reduzieren, wenn das Projekt der Innenentwicklung in der Flieder- und Hardstraße gebaut wird. Hier investiert die WBG über zehn Millionen Euro. [f|Im Frühjahr 2021 sollen in Hard- und Fliederstraße erste Wohnungen vermietet werden] "Das Bauprojekt Hard-/Fliederstraße war eine mutige Entscheidung", so Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Klinger. Es sollen dabei 54 neue Wohnungen und 48 Tiefgaragenstellplätze entstehen. Rund 80 Prozent der Wohnungen werden mit Mietpreisbindung sein. Das bedeute Mietpreise von deutlich unter 7 Euro pro Quadratmeter. "Das Land hat hier ein Wohnbauprogramm aufgelegt und diese Chance nutzen wir", sagte Vera Federer.Zurzeit verhandelt man mit einem Generalunternehmer. Das Ziel sei, im Herbst mit dem Bau zu beginnen, so Klinger. Im Frühjahr 2021 will die WBG die ersten Wohnungen vermieten. Die Mitgliederversammlung wählte einen neuen Aufsichtsrat. Arthur Mucha hatte aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert, Axel Hauser rückte als Vertreter der Mieter nach. Die Versammlung verabschiedete und dankte Wilhelm Knapp, der bis Januar rund drei Jahre nebenamtlicher Vorstand der WBG war. [f|Die Genossenschaft] Die WBG hat 298 Wohnungen mit rund 21 000 Quadratmetern Wohnfläche sowie einige Garagen und Gewerbeeinheiten. Sie zählt derzeit 561 Mitglieder (Stand Juni 2018) . Text-Autor: Susanne Gehrmann-Röhm, Südkurier, 22.06.2018 Archiv